Was oft vergessen wird: Web 2.0 ist viel mehr als facebook und Twitter

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von: am: 18.05.2011 in: Versicherungsfragen

Etwas Irritation löste der Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zur Keylens Untersuchung „Social Media Benchmarking – Versicherungsunternehmen“ bei mir aus. Obwohl Asstel qualitativ sehr gut abschneidet.

Aber wie so oft, wenn es in den Medien um Social Media geht, dominieren in der Darstellung Twitter und facebook mit ihren Fan- und Followerzahlen. Aber ist das wirklich alles? Wir glauben: Nein!

motortalk.de oder 123recht.net und Co. werden oft vernachlässigt

Das Social Web ist vielmehr: Foren und Communities wie motortalk.de oder 123recht.net zum Beispiel. Das sind die Plattformen im Netz, auf denen sich die Verbraucher vielfach und vielfältig informieren, Fragen stellen, sich austauschen oder Rat suchen. Tatsächlich findet dort viel eher der wertvolle und relevante Austausch zu inhaltlichen Fragestellungen statt und nur selten auf der „Gartenparty facebook“. Auch beim Kauf einer Versicherung wird sich in diesen spezifischen Fach-Foren und Communities informiert. Fragt sich nur, warum das so oft vernachlässigt wird? Wahrscheinlich, weil die Bearbeitung dieser Plattformen erheblich komplexer und weniger reichweitenstark erscheint und damit weniger effizient wirkt.

Unser Social-Media-Engagement geht erheblich weiter
Auch die Ansätze vieler Unternehmen springen hier aus meiner Sicht zu kurz. Wer seinen Kunden wirklich Rede und Antwort stehen will, sollte auch dort sein, wo gefragt wird. Genau aus diesem Grund haben wir uns vor nunmehr über einem Jahr ganz bewusst dafür entschieden, auch, aber eben nicht einfach nur auf facebook und Twitter aktiv zu werden. Deswegen tauschen sich unsere Botschafter beispielsweise auch regelmäßig auf motortalk.de oder anderswo im Netz mit den Usern aus. Zwar honoriert die anfangs genannte Keylens-Studie im Gegensatz zu einigen anderen Untersuchungen zusätzlich zu Twitter und facebook unser Blog. Dass unser Social-Media-Engagement aber noch erheblich weiter geht und nicht nur darauf abzielt, Fans und Follower anzusammeln, wurde allerdings leider nicht transparent.

Wir glauben zwar weiterhin an diesen Weg und werden ihn weiter verfolgen, freuen uns aber auch über „Manöverkritik“ und anderslautendes Feedback.


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Mehr? Carlo schreibt auch auf twitter und Xing

Kommentare (1)

 
Absolut. Ich denke dass zum einen "Facebook", "Twitter" und "Youtube" bessere Social Media Buzzwords sind als "Blog.xy" oder "Forum.xy". Erstere sind viel häufiger in den Medien genannt und erfreuen sich daher sicher in den Unternehmen intern höherer Aufmerksamkeit. Eine Fanpage oder ein Twitter Account werden vermutlich als "must haves" angesehen, obwohl diese Präsenzen oft am Ziel vorbeischießen und mehr Ressourcen fressen als Mehrwert bieten. Zum anderen scheinen Fans und Follower die einzig greifbareren Messgrößen im Social Web zu sein. Wer misst sich schon an beantworteten Userfragen auf Forum.xy. Die Bearbeitung scheint mit Sicherheit komplexer, aufwändiger ist sie nicht wirklich. Allerdings schwierig, wenn im Falle von Gutefrage.net dann plötzlich hilfreiche Accounts von Mitarbeitern gesperrt werden. Aber definitiv muss man bei einem Social Media Engagement über den Tellerrand von Facebook, Twitter und Co. hinausschauen und mal überlegen wo die Zielgruppen und Themenaffinität eigentlich am größten ist. PS: Die Keylens Studie ist in der Hinsicht auch wieder etwas arg zu kurz gesprungen, meiner Ansicht nach nicht sehr zeitgemäß.

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