Nach der Gaudi der Verzicht

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Wasser und Brot

Als ich meiner Freundin aus Amerika am Rosenmontag das Karnevalstreiben näherbringen wollte, kam natürlich auch das Thema Fasten auf. Zugegebenermaßen vergesse ich bei dem ganzen bunten Treiben immer, dass am Aschermittwoch ja die Fastenzeit beginnt.

Ich selbst habe noch nie ernsthaft gefastet, bewundere aber die Menschen, die die sieben Wochen zwischen Aschermittwoch und Ostern ganz bewusst auf etwas verzichten. Während im traditionellen Sinne der Verzicht auf Fleisch und Alkohol im Vordergrund stand, verzichtet man heutzutage auf die unterschiedlichsten Dinge. Neben dem Verzicht auf Alkohol und Süßigkeiten nach der jecken Zeit wollen, laut einer Forsa-Umfrage, auch 23% der Befragten ohne Computer und Internet auskommen. Während sich die einen vornehmen, auf Facebook und Co zu verzichten, diskutieren die anderen in Gruppen und Communities online über das Fasten. Das kann nicht nur die eigene Motivation steigern, sondern schafft für dieses Brauchtum auch eine Öffentlichkeit, die die Thematik vor allem jüngeren Leuten zugänglich macht.

Und wie steht es mit dem Fasten bei meinen Kollegen hier bei Asstel? Neun von den zehn Befragten fasten nicht. Der Verzicht auf  das Internet oder Facebook im Speziellen kommt für die Meisten von uns schon aus beruflichen Gründen nicht in Frage. Der Verzicht auf Süßes ist unmöglich – schliesslich gilt es, in den nächsten Wochen die Masse der Karnevals-Kamelle zu reduzieren. Der Verzicht auf Alkohol passt leider nicht in den Terminplan, weil in nächster Zeit so viele Geburtstage anstehen. Auf das Rauchen verzichten? Die wenigen Raucher im Team finden, man könne es sich jetzt nach Karneval nicht leisten, mit dem Rauchen aufzuhören, weil man dann ja konstant an Gewicht zulegen würde – aufgrund des überdurchschnittlich hohen Konsums von Kamelle. Ein Teufelskreis!


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Miriam: Wir haben diese Probleme unglaublich oft... mehr
Sami Gaber: hehehe sehr schöner blog :) mehr
Janne: Ich finde die Versicherung sollte hier dennoch zahlen. mehr
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