Der Beruf als Produktmanager ist per se durchaus interessant. Aber bei einer Versicherung? Wo u.a. komplizierte Tarifkonstellationen mathematisch errechnet werden? UmVorurteile aus der Welt zu schaffen und einen Einblick in diesen Bereich zu bekommen, habe ich einen unserer Produktmanager interviewt. Marco Vogel, 28 Jahre, aus Köln.
Sonja: Was macht ein Produktmanager bei einer Versicherung? Welche Produkte betreust Du?
Marco: Bei Asstel betreue ich die Hausrat- und Wohngebäudeversicherung. Ein Produktmanager hat sehr vielfältige Aufgaben, so dass kein Arbeitstag wie der andere ist. Die Kernaufgaben liegen aber in der Analyse der Markt- und Wettbewerbsentwicklung, sowie daraufhin der Neu- oder Weiterentwicklung unserer Produkte.
Sonja: Warum bist Du Produktmanager in der Versicherungsbranche geworden?
Marco: Ich habe vier Jahre lang im Versicherungsvertrieb gearbeitet. Schon sehr früh habe ich dabei gemerkt, dass es mich sehr interessiert, wie Versicherungsprodukte entstehen. Die Möglichkeit Versicherungen selbst aktiv zu gestalten fand ich sehr spannend.
Sonja: Warum arbeitest Du in der Sach- und nicht in der Leben-Sparte?
Marco: Ehrlich gesagt habe ich keine Präferenz auf eine bestimmte Sparte. Im Vertrieb hat man in der Regel mit allen Versicherungsarten zu tun. Meine Berufsausbildung habe ich bei einer Krankenkasse gemacht. Die Lebensversicherung war ein Schwerpunkt in meinem Studium. Als Asstel einen Produktmanager für den Sachbereich gesucht hat, bot mir das die Gelegenheit, wieder etwas Neues im Detail kennenzulernen.
Sonja: Hast Du ein Lieblingsprodukt, was Du jedem Blogleser empfehlen möchtest?
Marco: Interessanterweise haben in Deutschland mehr Menschen eine Hausratversicherung abgeschlossen, statt sich um eine Privathaftpflichtversicherung (PHV) zu kümmern. Dabei gilt letztere unumstritten als DIE wichtigste Versicherung überhaupt. Die PHV von Asstel wurde übrigens mehrfach von Finanz- und Ökotest ausgezeichnet und bietet eine der günstigsten Prämien im Markt.
Sonja: Das Interview werden wir ja auf unserem Blog veröffentlichen. Bist Du privat in sozialen Netzwerken aktiv? Und, wie findest Du, dass Versicherungen in dieser Umgebung mitmischen?
Marco: Aktiv bin ich bei Facebook und Xing. Wobei ich beide Portale unterschiedliche nutze. Xing dient für mich als Networking Plattform. Da ich selbst in der Versicherungsbranche arbeite, kommt mir das natürlich entgegen. Facebook betrachte ich allerdings als meine Privatsache und nicht als Informationsportal. Daher empfinde ich persönlich aktive Werbung von Unternehmen jeder Art bei Facebook als störend. Aufgrund der Reichweite von Facebook und dem unterschiedlichen Nutzerverhalten kann es sich aber kein modernes Unternehmen mit Fokus auf das Internet erlauben dort nicht vertreten zu sein.
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